Manche Projekte benötigen robustes Glas. Andere benötigen Glas, das im Falle eines Bruchs sicher zerbricht. Manche benötigen beides. Diese Kollektion deckt alle drei Anforderungen ab – und es ist wichtig zu wissen, welche für Ihr Projekt geeignet ist, bevor Sie bestellen.
Gehärtetes Glas wird bis nahe an seinen Erweichungspunkt erhitzt und dann schnell abgeschreckt. Dadurch entsteht eine Druckspannungsschicht an der Oberfläche. Das Ergebnis ist 4- bis 5-mal schlag- und biegefester als normales Glas. Beim Bruch zerfällt es in kleine, stumpfkantige Fragmente anstatt in scharfe Splitter. Chemisch gehärtetes Glas erreicht durch ein Ionenaustauschbad eine noch höhere Oberflächenspannung bei dünneren Profilen – so wie es beispielsweise in Ihrem Smartphone-Display verbaut ist. Verbundglas hält die Fragmente nach einem Aufprall zusammen, indem die einzelnen Lagen durch eine PVB- oder Ionoplast-Zwischenschicht verbunden werden. So bleibt die Schutzwirkung auch nach dem Bruch erhalten.
Eine Regel gilt ausnahmslos für alle drei Varianten: Alle Schneid- und Kantenbearbeitungen müssen vor der Verstärkung oder Laminierung erfolgen. Gehärtetes und chemisch vorgespanntes Glas kann nach der Behandlung nicht mehr geschnitten werden. Ein Schnittversuch führt zum sofortigen und vollständigen Bruch. Geben Sie Ihre Endmaße bei der Bestellung an – nach Abschluss des Prozesses ist eine Änderung nicht mehr möglich.
Erhältlich in vorgeschnittenen Größen, als ganze Bögen oder als individueller Zuschnitt.