Standardglas blockiert UV-Strahlung. Das ist kein Fehler, sondern beabsichtigt. Betreibt man jedoch eine Sterilisationskammer, eine UV-Härtungsanlage, ein Phototherapiepanel oder ein Fluoreszenz-Bildgebungssystem, muss das Glas UV-Strahlung durchlassen. Dieses Glas erfüllt diese Anforderung.
Dank seiner kontrollierten, eisenarmen Zusammensetzung, die das Transmissionsfenster von etwa 280 nm bis zum gesamten sichtbaren Bereich offen hält, fungiert es gleichzeitig als transparentes Gehäuse und UV-durchlässiges Fenster – ohne die Kosten und den Herstellungsaufwand von Quarzglas. Für die meisten UVA- und UVB-Anwendungen deckt es das benötigte Spektrum ab.
Schneiden und Bohren Sie mit denselben Werkzeugen wie bei Standard-Floatglas – Hartmetall-Vorritzgeräte, Wasserstrahlschneidanlagen und Diamantsägen liefern saubere Ergebnisse. Verwenden Sie zum Verkleben UV-beständiges Silikon oder optische Klebstoffe. Standardmäßige PVB- und EVA-Zwischenschichten absorbieren UV-Strahlung, was den Zweck zunichtemacht. Prüfen Sie vor der Festlegung der Dicke den benötigten Wellenlängenbereich anhand der tatsächlichen Transmissionskurve – die Glasdicke beeinflusst die UV-Transmission, und dieser Unterschied ist bei Präzisionsanwendungen relevant.
Erhältlich in vorgeschnittenen Größen, als ganze Bögen oder als individueller Zuschnitt.